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Programm Neue Musik in Husum 2020

Die Konzerte beginnen jeweils um 19:30 Uhr.

 

14.05., Akkordeonisten Heidi Luosujärvi und Petteri Waris


15.05., Ensemble New Babylon und Stefanie Golisch

Alexander F. Müller: In terms of perspective (2018), für Klavier

Sara Nemtsov: WOLVES (2012), für Oboe und Klavier

Luis D'Heudieres: Laughter Studies 5 (2017), für 3 Performer*innen

Siegrid Ernst: Spirale (1997), für Stimme

Bruno Maderna: Serenata per un satellite (1969), für 3 Spieler*innen 

Georgia Koumará: Astropedo (2012) für Stimme und Klavier


16.05.2020 um 17:00 Uhr Südflügel: 

Jonathan Shapiro (Percussion) und Maria Bulgakova (Gesang) dann Programm der beiden

“Having Never Written a Note for Percussion”

Aus der Stille

Programm:

James Tenney - Having Never Written a Note for Percussion
Maria Bulgakova - Aus der Stille
John Cage - Aria
Alexander Schubert - Laplace Tiger
Jonathan Shapiro - Nocturne 1
James Tenney - Having Never Written a Note for Percussion
Maria Bulgakova - Aus der Stille

Duo Origins
Jonathan Shapiro – Perkussion
Maria Bulgakova – Sopran

Das Programm “Aus der Stille” stellt die Frage, “Wie nimmt man Klang und Stille wahr, wenn der Kontext, in denen sie vorkommen, sich verändert hat, und sich wiederum auch unsere Fähigkeit Klang und Stille wahrzunehmen dadurch  beeinflusst worden ist?”  Das Stück Having Never Written a Note for Percussion aus der Reihe “Postcard Pieces” des amerikanischen Komponisten James Tenney ist ein einziges langes Crescendo von Tam Tams aus der Stille entstehend bis in ein lautes weißes Rauschen, um dann wieder zurück ins Nichts zu sinken. Es ist unter anderem eine Studie zu genau dieser Frage und gibt formal das Modell für den ganzen Abend. 

Mit  Ohren, die gleichsam von den Tam Tams “gereinigt”  sind, hört man die Stille ganz anders und dort, auf der Grenze der Hörbarkeit, fängt jeder Abschnitt der Komposition Aus der Stille für Sopran und Schlagwerk von Maria Bulgakova an. Die erweiterten Gesangstechniken breiten sich mit steigender Lautstärke in der Dramaturgie des Klassikers Aria von John Cage weiter aus, der das Konzept der Stille als erster in der zeitgenössischen Musik etabliert hat.

Im dramaturgischen und klanglichen Höhepunkt des Abends, Alexander Schubert’s Laplace Tiger für Drumset, wird eine Lautstärke und Energie erreicht, die aus der  akustischen Landschaft ausbricht und live Elektronik und Video mit einbezieht. Von diesem Höhepunkt an sind, wie nach dem Mittelpunkt von Tenney, die gleichen Klänge und Stille im Raum nun anders, ebenso wie das Hören selbst nach dieser Erfahrung verändert ist. Mit Nocturne 1 von Jonathan Shapiro kommt man wieder in der Welt der Tam Tam-Klänge, allerdings diesmal erzeugt als Resonanzkörper der Stimme oder gekratzt von einer Plastik Ferrero Rocher Box.  Alle Klangspektren, die man vom Tam Tam hört, kommen in Tenney vor, aber durch die kontextuellen “Anderklänge” und visuelle Unterschiede in der Performance nimmt man sie anders wahr. Nach einem derartigen dramaturgische Bogen scheint das Gleiche völlig verändert zu sein, dasselbe nie dasselbe. Mit dieser Idee werden die ersten beiden Werke des Abends wiederholt, um die eigene Verwandlung der Wahrnehmung zu erfahren.  Zum Schluss führt Bulgakovas Stück alles wieder in die Stille zurück.


16.05.2020, Trio Catch

kurzer Ohrknacker mit Gérard Pesson  Catch Sonata (2016) für Klarinette, Violoncello und präpariertes Klavier
-Pause-
Mikel Urquiza  pièges de neige (2018) für Klarinette, Violoncello und Klavier
Paul Juon   Trio-Miniaturen op. 18 und op. 24 (1920)


 

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